Nach unserer kleinen Deutschland-Reise am letzten Wochenende wollen wir es nicht versäumen, Euch einige Fotos der Produktion zu zeigen. Wir waren zu Gast bei unserem Produzenten, einer kleinen Manufaktur in Süddeutschland, um einen ganzen Tag lang bei der Fertigung der kaalen his zuzuschauen. Insgesamt ca. 200 Arbeitsschritte bedarf es, einen kaalen hi zu fertigen – ein Aufwand, der selbst uns überraschte. Hier wären sie also, die Impressionen aus der flaek Manufaktur …
Zurueck aus der deutschen Schuhstadt
Was ein Tag. Ich glaube wir haben auf dem Weg nach Pirmasens und zurück so ziemlich jeden Stau mitgenommen, den man mitnehmen kann. Doch mit Dendemanns neuem Meisterstück im Ohr waren selbst die neun Stunden Fahrt ein Erlebnis :-)
Der Stress hat sich definitiv gelohnt. Zum einen konnten wir auf der Point of Shoes, einer Messe für Zulieferer der Schuhproduktion, einige Kontakte knüpfen. Wir mussten z.B. feststellen, dass die Beschaffenheit des Leders, dass wir kürzlich bestellt hatten, zum Teil sehr variiert und waren deshalb auf der Suche nach einem Zulieferer, der uns eine gleich bleibende Oberfläche garantieren kann. Hier ein paar Ösen, hier eventuell eine Sohlenplatte, Laces, … wir konnten auf jeden Fall einiges mitnehmen.

Was jedoch noch viel wichtiger ist: im Rahmen der Messe haben wir uns mit einem kleinem aber extrem feinen Hersteller getroffen. Die Qualität ihrer Arbeit hat uns schlicht weg umgehauen und sowohl wir als auch sie könnten sich vorstellen, den kaalen hi in ihrer Produktion zu realisieren. Stückzahl: egal – keine Mindestmenge. Für uns eine perfekte Situation, da die Fixkosten überschaubar bleiben, wir keine 10.000 Paar vorstrecken müssen und der Schuh wirklich Made in Germany seien könnte. Ein kleines Aber gibt es jedoch: preislich wird sich die Produktion in kleinen Mengen und in Deutschland sehr deutlich bemerkbar machen, doch das war ja schon abzusehen.
Wie es weiter geht? Wir lassen nun das “finale Muster” auf den neuen Leisten fertigen, besorgen Materialien & Co und wenn der Schuh exakt so ist, wie er in Serie gehen soll, bekommen wir ein detailliertes Angebot für die Produktion. Es ist noch viel zu tun doch langsam aber sicher kommen wir der Sache näher. Oh Mann, sobald wir das erste Serien-Paar an den Füßen tragen, geben wir auf der nächsten Sneakerness ne Runde :-)
kaalen hi Einblicke
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach schien – wir waren nicht ganz untätig die letzten Wochen und können euch zumindest schon einmal ein kleines Zwischenergebnis des überarbeiteten Schuhs präsentieren. So sieht er im Moment aus – der kaalen hi 2.0 sozusagen …
Nachdem wir uns kürzlich Nachschub unseres nicht ganz günstigen Leders besorgt haben, seht ihr unten auf den Bildern den aktuellen Stand des Schuhs, der nun erneut auf den neuen Leisten (wir berichteten) “gehandfertigt” wird. Was wir bei unserem ersten Prototypen selbst noch nicht so schön zu Gesicht bekamen: die Materialschichten im Schaft.
Eine gewisse Ähnlichkeit zum ersten kaalen hi ist auf jeden Fall vorhanden, das beruhigt schon mal ungemein :-) Wir erwarten jedoch mit Spannung die Form der “neuen” Spitze des Schuhs. Da die größten Änderungen des Leistens an der Zehenkappe durchgeführt wurden, wird sich die Spitze leicht verändern und minimal “ründlicher” werden. We will see … Die Vorher/Nachher Bilder bekommt ihr dann selbstverständlich auch zu sehen!
Zu Gast beim Leistenspezialisten
Es ist schon ein komisches Gefühl: wir beschäftigen uns seit Wochen mit der Produktion des kaalen his und doch war alles irgendwie noch ganz weit weg. Bis gestern.
Zusammen mit Frank machten wir uns auf dem Weg zum Leistenspezialisten und fuhren trotz verspäteter Züge und stundenlangem Warten auf kalten Bahnhöfen mit einem breiten Grinsen im Gesicht wieder nach Hause. Auch wenn noch immer kein kaalen hi produziert ist, wir konnten zumindest den ersten Schritt im Produktionsplan abhaken: die Optimierung des Leistens für eine Serienfertigung.
Warum das Ganze? Unsere beiden Modelle des kaalen hi wurden auf Svens Fuß hin gefertigt. Da man bei einer Serienproduktion davon ausgehen kann, dass nicht jeder so schmale Füße wie Herr Matschinsky besitzt wurde unser Leisten geringfügig überarbeitet und wird nun digitalisiert. Ist dies geschehen, kann jederzeit eine andere Größe gradiert und “eingedreht”, d.h. maschinell produziert werden.
Nächste Woche soll bereits der erste “Masterleisten” kommen auf den Frank dann den nächsten Prototypen bauen wird.
Bilder haben wir euch selbstverständlich auch mitgebracht …



























