Und da sind sie, unsere Schuhboxes mit den gelaserten Deckeln! Leider haben sie unser Logo 5mm zu weit innen platziert aber damit müssen wir nun leben. Jetzt kommt nur noch die letzte Ölung und der Schuhkarton des kaalen hi ist fertig. Sieht auch so schon ganz nett aus finde ich :-)
kaalen hi
Wir haben es gestern auf facebook & twitter schon angekündigt … der erste flaek-sneaker hat einen Namen: kaalen hi! Um unserem Konzept für die Namensfindung von flaek treu zu bleiben, haben wir wieder einen Begriff aus dem Plattdeutschen gewählt. Kaalen bedeutet Kohle(n) und ist – betrachtet man das Obermaterial unseres Schuhs – irgendwie ganz passend. Matt, tief schwarz, rauh, …
Davon abgesehen haben wir gestern einen ersten Testlauf für Produktfotos getartet – bisher nur für Entwürfe und ohne großes Licht-Equipment, aber dafür sind die ersten Shots ganz gut geworden. So sieht der flaek kaalen hi also pur aus:
Die ersten Bilder …
Wir hatten ein bisschen viel um die Ohren die letzten Tage und sind leider nicht zum bloggen gekommen … aber: die ersten Bilder der Produktion sind gekommen! Noch nicht besonders detailreich, aber man bekommt zumindest einen Eindruck vom Material. Die Nähte sind übrigens nicht weiß (wir haben noch mal nachgehakt :-) … kommt wohl vom Blitz …




Ein Tag in Schliersee
Unsere konzeptionelle Arbeit wurde gestern dank einem kleinen Anprobe-Meeting mit unserem “Schuh” und einem Schuhmacher in Schliersee unterbrochen. Nach einer halben Stunde anprobieren und Smalltalk mit Frank Simmes Kollegen fuhren wir wieder zurück nach Ravensburg und das Plastikschühchen tritt am Montag die Reise zurück nach Oldenburg an. Was tut man nicht alles, damit’s am Ende nicht drückt: sechseinhalb Stunden Fahrt, Stau, Hitze, keine Klimaanlage. Aber was solls, der Schuh passt, wir haben Schliersee gesehen und das Crooked-Tongues-Paket vor der Tür in Ravensburg konnte die Strapazen des Tages wieder gut machen :-)

Produktionsstart
Die letzten notwendigen Schritte vor Produktionsstart sind in den letzten Tagen erfolgt. Wir haben Maß nehmen lassen, die Materialien bestimmt und gestern ist sogar schon der Maßleisten erstellt worden. Die Produktion läuft also auf Hochtouren und wir hoffen, dass wir relativ bald neues Bildmaterial vom Produktionsstand des Schuhs bekommen, um euch auf dem Laufenden zu halten.



Eingefärbt mit austauschbarer Zunge
Wir sind gerade dabei, zusammen mit unserem Schuhmacher (den wir hoffentlich diese Woche noch mal vorstellen können) Materialien für unseren Sneaker auszuwählen. Die eingefärbten Skizzen geben schon mal einen ungefären farblichen Eindruck, auch wenn die Materialien nicht wirklich wiedergegeben werden können. Wir tendieren im Moment eher zur zweiten Variante.
Was man auch schon sehen kann: es wird eine austauschbare Zunge geben. Unsere Überlegungen dazu haben wir ja am Ende dieses Beitrags schon angedeutet: die Zunge des Schuhs ist verhältnismäßg günstig zu produzieren, leicht auszutauschen und gleichzeitig prägnant genug, um den Gesamteindruck des Schuhs wesentlich zu beeinflussen. So könnten z.B. auch größere, kleinere, dickere, dünnere oder einfach nur andersfarbige Zungen jederzeit nachbestellt werden.
Meinungen und Kritik gerne in die Kommentare!


formsachen …
Hier nun endlich die vektorisierten Skizzen unseres Sneakers … zwar noch schwarz/weiß, aber ich denke man bekommt einen ganz guten Eindruck, wo es hin gehen soll.


Sneaker Customizing
Vom Handwerk zur industriellen Fertigung und zurück?
Das Handwerk des Schuhmachers beschäftigte sich jahrhundertelang mit der individuellen Einzelfertigung von Schuhen. Die Wünsche und die enge Abstimmung mit dem Kunden waren hierbei ebenso für den Erfolg des Schuhmachers von Bedeutung, wie die Verarbeitung hochwertiger Materialien, um eine möglichst hohe Haltbarkeit des Schuhs zu gewährleisten.
Mit dem Bevölkerungswachstum und den technischen Möglichkeiten der industriellen Fertigung löste die Massenproduktion nicht nur die handwerkliche Einzelfertigung ab, sondern auch deren Werte und die Nähe zum Kunden. Das Bedürfnis des Kunden nach Individualität war im wesentlichen dafür verantwortlich, dass sich der Markt wieder deutlicher auf Wünsche und Bedürfnisse des Kunden ausrichtete. Die Konsequenz für den Sportschuhmarkt äußerte sich in einer nahezu unendlichen Fülle an verschiedenen Modellen, Material- und Farbkombinationen und letztendlich der Möglichkeit, als Kunde das Produkt in diversen Faktoren wie Farb- oder Formgestaltung beeinflussen zu können: Mass Customization. Somit wurde auf die gerade im Sportschuhbereich deutlich ausgeprägte Szene des „Customizings“ kommerziell reagiert.
Im Folgenden wollen wir die Möglichkeiten zur Individualisierung der unterschiedlichen Hersteller vergleichen – sollten wir einen Service vergessen haben: scheut euch nicht, uns in den Kommentaren zu korrigieren :-)
Nike: NikeID
Das umfangreichste System zur Individualisierung von Sneakern dürfte im Moment Nike mit dem Service NikeID zur Verfügung stellen. Über ein Webinterface wird es dem Nutzer ermöglicht, verschiedene Farben und Materielien für die Gestaltung des „eigenen Sneakers“ zu verwenden. Aktuell stehen 69 Modelle zur Auswahl, die neben Retro-Modellen auch neue Sportschuhe aus diversen Sportarten wie Fußball, Basketball und Laufsport miteinbeziehen.
Link: nikeid.nike.com
Foto: Screenshot der NikeID-Website
die erste skizze
Während unsere Umfrage gerade läuft und innerhalb von zwei Tagen schon ÜBER 100 Leute daran teilgenommen haben, basteln wir fleißg an unserem Sneaker. Hier eine erste Skizze – mehr Details folgen bis zum Wochenende.
creating the brand
Wenn zwei Mediendesign-Studenten mit einem nicht unbeachtlichen Interesse an Turnschuhen die Möglichkeit bekommen, das Thema ihrer Abschlussarbeit frei zu bestimmen, liegt es fast schon auf der Hand, worum es gehen wird: ein eigenes Sneaker Label.
Es ist ein hartes Stück Arbeit, doch wir dachten uns: wann wenn nicht jetzt? Ob am Ende ein Label dabei heraus kommt, das tatsächlich eine kleine Serie produzieren lässt oder es bei einer sehr limitierten Auflage von zwei Paar bleibt ist uns erst mal egal. Es geht uns in erster Linie darum, unserem persönlichen Traum vom eigenen Sneaker / Sneaker-Label etwas näher zu kommen.
Unsere Motivation
Wir sind weder Produktdesigner noch Marken-Spezialist, wir sind die “Zielgruppe”.
Seit mehreren Jahren beschäftigen wir uns neben unserem Beruf als Designer als Sneaker-Sammler mit Turnschuhen, Shops und Herstellern. Wir lesen über Sneaker, schreiben über Sneaker (sneakerblog.net) und tauschen uns mit anderen Sneaker-Liebhabern aus. Wir reden über Produkte und Marken, kritisieren und empfehlen. Da liegt es nahe sich zu Fragen, welche Entscheidung man selbst treffen würde, hätte man die Möglichkeit, eine Marke von Beginn an aufzubauen. Und da wären wir …
Das Blog
Eine dieser Entscheidung ist, von Beginn an über ein Blog unsere Arbeit festzuhalten. Wir wollen so weiter machen wie bisher: als Sneaker-Fan mit anderen kommunizieren und diskutieren, nur dieses Mal über das eigene Label. Außerdem gibt das Blog uns die Möglichkeit, jeden Schritt des Projekts zu dokumentieren.










