Wir haben es gestern auf facebook & twitter schon angekündigt … der erste flaek-sneaker hat einen Namen: kaalen hi! Um unserem Konzept für die Namensfindung von flaek treu zu bleiben, haben wir wieder einen Begriff aus dem Plattdeutschen gewählt. Kaalen bedeutet Kohle(n) und ist – betrachtet man das Obermaterial unseres Schuhs – irgendwie ganz passend. Matt, tief schwarz, rauh, …
Davon abgesehen haben wir gestern einen ersten Testlauf für Produktfotos getartet – bisher nur für Entwürfe und ohne großes Licht-Equipment, aber dafür sind die ersten Shots ganz gut geworden. So sieht der flaek kaalen hi also pur aus:

Wie schon im Beitrag zu unserem Namen erklärt wurde, bedeutet flaek: “Ein einseitig, auf dem Boden stehendes Wetterschutzdach aus Flechtwerk.” Grob entwarf diese Definition ein rechtwinkliges Dreieck in unseren Köpfen, welches stark abstrahiert einen high-top Sneaker andeutet. Vielleicht hat aber auch das eine oder andere Bier unser Abstraktionsvermögen in diese Richtung angetrieben… Man weiß es nicht genau aber bis jetzt passt alles wie Arsch auf Eimer!
Auf diesem Wege ist das rechtwinklige Dreieck zu unserem gestalterischen Basiselement geworden, das in ein Gestaltungsraster für unser Schaffen übertragen wurde.
Gemessen am Erscheinungsbild unseres Schuhs sind in diesem Raster sehr reduzierte Ergebnisse für Wort- und Bildmarke entstanden, die den Eckpfeilern unserer Markenphilosophie entsprechen.
Die Buchstabenanatomie der Wortmarke ist sehr schlank gehalten worden, um ein ausgewogenes Verhältnis von Weißraum zu Wortbild zu schaffen. In Verbindung mit den homogenen Kurvenverläufen und Buchstabenabschlüssen entsteht ein sehr geschlossenes und kontrastreiches Wortbild, das unsere Ansprüche an Wertigkeit, Simplizität, Zeitlosigkeit und Detailliebe transportiert.
Die Bildmarke folgt ähnlichen Ansprüchen aber sollte in ihrem Erscheinungsbild im Kontrast zur Wortmarke stehen und erscheint daher sehr flächig. Das Erscheinungsbild der Form steht für den kommunikativen Aspekt unserer Philosophie und stellt damit auch die inhaltliche Ergänzung zur Wortmarke dar.
Verbunden werden Wort- und Bildmarke, sowohl optisch als auch inhaltlich, durch das flaek-Element (siehe K-Strich\Wortmarke, Mittelelement\Bildmarke). Die Form zeigt in abstrahierter Form das anlehnende Wetterschutzdach und dokumentiert den inhaltlichen Ursprung. Neben Wort- und Bildmarke wird das flaek-Element als gestalterische Variable eingesetzt und kann in den unterschiedlichsten Applikationen seine Anwendung finden.

… ist sooo geil :-) Wir kriegen uns gar nicht mehr ein gerade und werden unsere postitive Grundstimmung jetzt erstmal begießen! Obwohl es das erste Musterexemplar ist und es hier und da ein paar Details gibt, die wir uns etwas anders vorgestellt haben, hat der Schuh schon jetzt seinen ganz eigenen Charakter. Das Material ist einfach unglaublich edel und davon abgesehen ist er auch noch super bequem. Ein riesengroßes Dankeschön an Frank! Hier nun also die ersten Bilder – ganz frisch von heute Nachmittag! Weitere nach dem Klick!


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Wir haben einen Namen! So wirklich glauben können wir’s nach den letzten zwei Wochen nicht: gibt es schon, ist zu nah an …, hört sich an wie …, sieht ein bisschen aus wie …, erinnert mich an …, wenn du den zweiten Buchstaben ausstauschst ist es … Und als wir dann was gefunden hatten, was uns beiden zusagte, funkte das dpma dazwischen. Kurz: es war die Hölle! Aber nun zu unserem Namen …
flaek ist plattdeutsch und bedeutet: ein einseitiges, auf dem Boden stehendes Wetterschutzdach :-) Die Idee, nach plattdeutschen Begriffen zu suchen kam eigentlich relativ schnell: der Schuh wird im Norden nach traditionellem Handwerk gefertigt und die Idee zu dem ganzen Projekt entstand in Oldenburg bei einem herben Bier aus grüner Flasche – läuft! Wir fanden die Parallele zwischen traditioneller Sprache und Handwerk sehr passend.
Wie es dann zu flaek kam: es war einer der favorisierten Begriffe und nach einer kleinen Umfrage auch der Begriff, der am Besten abschneiden konnte. Die Bedeutung gibt auf jeden Fall schon mal etwas Abstraktes her, dass später für’s Visuelle weitergesponnen werden kann. Natürlich gibt es auch eine wissenschaftliche Erläuterung zu Wortlaut, Wortbild etc., aber das wollen wir euch ersparen. Man kann den wissenschaftlichen Teil etwa so zusammenfassen: sieht gut aus und geht gut in die Birne! :-)
Wir hatten ein bisschen viel um die Ohren die letzten Tage und sind leider nicht zum bloggen gekommen … aber: die ersten Bilder der Produktion sind gekommen! Noch nicht besonders detailreich, aber man bekommt zumindest einen Eindruck vom Material. Die Nähte sind übrigens nicht weiß (wir haben noch mal nachgehakt :-) … kommt wohl vom Blitz …





Unsere konzeptionelle Arbeit wurde gestern dank einem kleinen Anprobe-Meeting mit unserem “Schuh” und einem Schuhmacher in Schliersee unterbrochen. Nach einer halben Stunde anprobieren und Smalltalk mit Frank Simmes Kollegen fuhren wir wieder zurück nach Ravensburg und das Plastikschühchen tritt am Montag die Reise zurück nach Oldenburg an. Was tut man nicht alles, damit’s am Ende nicht drückt: sechseinhalb Stunden Fahrt, Stau, Hitze, keine Klimaanlage. Aber was solls, der Schuh passt, wir haben Schliersee gesehen und das Crooked-Tongues-Paket vor der Tür in Ravensburg konnte die Strapazen des Tages wieder gut machen :-)

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… “scheinheilige Geschenke Gottes, die wir in den Läden dieser Welt in Euro erwerben.”
So und noch viel besser wird auf markenlexikon.de über Marken philosophiert. Ich hab in meinem Leben noch nicht solch schwachsinnige und gleichzeitig unterhaltsame Marken-Ergüsse gehört :-) Aus diesem Grund – und natürlich, weil es von unserer “Marke” noch nicht viel Neues gibt, meine Favoriten:
Einem Gefäß mit einem Flaschengeist gleich finden sich eine Handvoll zuckersüßer Marken am Strand des versalzenen Weltmarktes, die ihren Entdecker wunschlos glücklich machen, indem sie mit ihrer Magie dessen Sehnsüchte und heimliche Fantasien erfüllen. Simsalabim!
Marken sind wie Oasen zwischen den unzähligen Unternehmenswüsten, die einem Sandkorn gleich aussehend wie eine Fatamorgana vorübergehend unscheinbar sichtbar, scheinbar erfolgreich und ein lauhes Lüftchen später wieder verschwunden sind. Die Karawane der Kunden zieht weiter auf der Suche nach ihrem Ziel, der einzigartigen Markenoase, deren Palmen den Markenelementen gleich schon von weitem das süße Paradies verheißen und deren Brunnen unvergleichlich erfrischt und belebt, bis in die Spitzen.
Marken sind der Schlüssel zum ewigen Unternehmensleben; sie sind der nicht enden wollende Herzschlag, das Lebenselixier für einzigartigen Erfolg, der das endliche Leben seiner Imitatoren überdauert, dauerhaft, wahrhaft beindruckend und lohnend.