Namensfindung

28. Juni 2009 von Oliver \ 2 Kommentare \

Es ist ein wenig ruhig geworden die letzten Tage, was nicht nur an der Auswertung unserer Umfrage liegt, sondern primär daran, dass wir uns gerade Gedanken über einen Namen machen … nicht gerade einfach. Sobald es etwas Neues gibt, wird’s natürlich wieder fleißig gebloggt!

Umfrage beendet

24. Juni 2009 von Oliver \ 0 Comments \

Gestern haben wir unsere Umfrage mit 306! Teilnehmern beendet. Vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen, darüber gebloggt oder getwittert haben! Wir hätten nicht gedacht, dass es so viele werden. Wir sitzen schon an der Auswertung der offenen Fragen, einen Teil der Ergebnisse könnt ihr euch bereits anschauen

Das Art&Sole Buch wird natürlich auch verlost: wir angekündigt benachrichtigen wir den/die Gewinner(in) per Mail!

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Produktionsstart

21. Juni 2009 von sven \ 1 Kommentar \

Die letzten notwendigen Schritte vor Produktionsstart sind in den letzten Tagen erfolgt. Wir haben Maß nehmen lassen, die Materialien bestimmt und gestern ist sogar schon der Maßleisten erstellt worden. Die Produktion läuft also auf Hochtouren und wir hoffen, dass wir relativ bald neues Bildmaterial vom Produktionsstand des Schuhs bekommen, um euch auf dem Laufenden zu halten.

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Unser bester Mann – Frank Simme von eins-a

von sven \ 1 Kommentar \

Infiziert wurde unser bester Mann Frank Simme schon in jungen Jahren mit dem Schuhvirus durch einen Schuhmacher in Achim (bei Bremen). Häufig musste er dort Schuhe zur Reparatur abgeben und genoss dabei die entspannte und eigenwillige Atmosphäre im Laden, die ihn bis heute geprägt hat.

Nach erfolgreicher Beendigung seiner Schullaufbahn stand er mit 17 Jahren vor der Qual der Wahl, welchen Beruf er ergreifen sollte. Entgegen des Vorschlags des Arbeitsamtes Hebammenhelfer zu werden, setzte er sich über den Kopf seiner Eltern hinweg und entschloss sich für den Beruf des Schuhmachers. In Bremen begann er dann seine dreijährige Ausbildung.

Er hatte von Beginn an eine sehr eigene und genaue Vorstellung davon, wie er seinen Beruf ausüben wollte und wie dafür die Rahmenbedingungen beschaffen sein sollten. Frank ist eine Art Tüftler am Schuh, der seine Zeit der Entwicklung und Produktion handgemachter, hochwertiger Schuhe widmet. Er sucht immer nach neuen Ideen und Ansätzen, die Anfertigung eines Schuhs noch perfekter, individueller und kundenfreundlicher zu gestalten.

Diese Vorstellungen teilt er mit einem befreundeten Lederhändler, der ihn von Beginn der Ausbildung an begleitete und ihm 1998 die passenden Räumlichkeiten für sein Handwerk vermittelte. Hierbei handelte es sich um ein bestehendes Schuhmachergeschäft in Oldenburg, das er übernehmen konnte. Anfangs stand Frank den angebotenen Räumlichkeiten eher skeptisch gegenüber, aber erkannte dann doch schnell das vorhandene Potential und übernahm das Geschäft samt Kundenstamm in hervorragender Lage in der Oldenburger Innenstadt. Zeitgleich besuchte er die Meisterschule in Osnabrück, die er neben der Führung seines Geschäfts erfolgreich beendete.

Betritt man heute seinen Laden mit dem Namen eins-a, bekommt man einen sehr guten Eindruck von der entspannten und eigenwilligen Atmosphäre, die ihn in jungen Jahren so für den Beruf begeistert hatte. Neben einem stilvoll und individuell eingerichteten Verkaufsbereich, ist die Werkstatt das Herzstück des Ladens. Eine traditionelle Werkstatt aus alten Zeiten, die ihr ganz eigenes Flair besitzt. Man spürt sofort, dass hier mit Leidenschaft und Ideenreichtum an Schuhen gearbeitet wird.

Neben seinem Laden in Oldenburg arbeitet Frank mit 30 weiteren Kollegen unter der Marke Blakebest auch deutschlandweit. Blakebest wurde 2003 von einem befreundeten Kollegen gegründet und setzt sich mit der preiswerten Produktion handgemachter Schuhe in Deutschland auseinander. Die Marke kann als Netzwerk verstanden werden, dessen Mitglieder sich mit folgender Problematik auseinandersetzen: Wie kann für den Kunden ein handgemachter Schuh in Deutschland noch preiswerter produziert werden? Hier geht es also um Probleme, die sich beispielsweise auf die Materialbeschaffung oder Produktionsprozesse beziehen. Um diese Probleme zu entkräften, wurden direkte Kontakte zu den Herstellern geknüpft, um einen regen Ideenaustausch zu ermöglichen. Mittlerweile kann Blakebest auf diesem Weg innovative Ideen direkt an die Industrie vermitteln, wodurch schnell und zu Gunsten des Kunden reagiert werden kann. Somit bewirkt Blakebest verbesserte Produktionsbedingungen und -möglichkeiten, die von allen Mitgliedern im Netzwerk für ihre Kunden genutzt werden können (Materialien, Verkehrs- und Vertriebswege etc.). Die Schuhe werden dann letztendlich unter der Marke Blakebest produziert.

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hypothetisches philosophieren

18. Juni 2009 von Oliver \ 1 Kommentar \

Während Sven sich gerade täglich bei unserem Schuhmacher in Oldenburg rumtreibt und Materialien checkt, will ich mal hypothetisch ein paar “produktions-philosophische” Gedanken zu unserer Marke in Worte fassen.

Je mehr wir im Moment mit dem “Schuhmachen” zu zun haben, desto interessanter wird das Thema handgefertigte Sneaker für uns. Unsere Kritik an großen Sneaker Marken ist ja gerade die teilweise immer schlechter werdende Qualität bei nach wie vor hohem Preis. Vor einiger Zeit hat Hikmet von Solebox in einem Sneaker-Bericht auf Galileo beispielhaft gezeigt, welcher Unterschied allein zwischen Original und Retro-Neuauflage hinsichtlich Verarbeitungsqualität liegt.

Statt in überzeugende Produkte zu investieren, fließt das Geld in Werbung und den Ausbau des Images, das letztendlich die große Differenz zwischen Herstellungskosten und Verkaufspreis erst ermöglicht.

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Umfrage-Ergebnisse Online

17. Juni 2009 von Oliver \ 0 Comments \

Da wir unseren Zoomerang-Account wegen der unglaublichen Zahl von mittlerweile 257 Teilnehmern auf einen Pro-Account “geupdated” haben, sind wir auch in der Lage, die Ergebnisse der Umfrage Live in so tollen Website-Widgets anzeigen zu lassen. Das geht logischer Weise nicht mit den offenen Fragen, aber immerhin.

Da sich noch zu viel tut im Moment werden wir die Umfrage zu diesem Zeitpunkt noch nicht auswerten, aber es zeichnen sich schon ein paar Punkte ab, die uns in unserem Vorhaben durchaus – teils sogar überraschend – bestätigen. Ich hätte zum Beispiel NIE im Leben gedacht, dass 51% der Teilnehmer einen handgefertigten Sneaker wegen womöglich hohem Preis nicht ausschließen würden und sogar 22% die Frage mit “Auf jeden Fall” ausgefüllt haben.

An dieser Stelle schon mal vielen Dank an alle die mitgemacht, darüber gebloggt, getwittert oder Mails verschickt haben! Vielen vielen Dank! Mit einer so hohen Beteiligung hätten wir nie gerechnet!

Genug jetzt – ihr wollt Ergebnisse sehen … hier entlang!

Materialauswahl

von sven \ 1 Kommentar \

Wie schon erwähnt, stehen wir im regen Austausch mit unserem Schuhmacher, um die schwierige Materialfrage zu klären. Unsererseits bestanden zwar schon relativ genaue Vorstellungen bezüglich der optischen, haptischen und materiellen Ledereigenschaften, aber unter Berücksichtigung unseres Zeitfensters und gemessen an der Vielfalt verschiedener Leder, stellte sich mit der Suche und Auswahl eine sehr aufwendige Aufgabe.

Wir haben uns jetzt für ein fettgegerbtes Leder entschieden, da es die notwendigen Eigenschaften besitzt, um den Ansprüchen an unseren Schuh gerecht zu werden. Durch den Einsatz spezieller natürlicher und synthetischer Fette als Gerbstoffe wird ein Leder erzielt, das besonders robust und feuchtigkeitsresistent ist. Hierbei ist zu erwähnen, dass diese Gerbmethode die Atmungsaktivität jedoch nicht beeinträchtigt, da durch die gut erhaltenen Kollagenfasern eine hervorragende Atmungsaktivität bewirkt wird. Darüber hinaus ist das ausgewählte Leder sehr dehn- und formbar, wodurch eine bessere Passform und somit ein höherer Tragekomfort erreicht wird.

Zu guter Letzt darf eine kurze Beschreibung der optischen Qualität natürlich nicht fehlen. Der Narben ist in seiner Struktur relativ fein und in der Gesamterscheinung wirkt das Leder eher matt. An dieser Stelle hätten wir gerne ein paar Fotos unserer Auswahl vorgestellt aber bis jetzt liegen uns nur grobe und andersfarbige Muster vor. Von daher behalten wir uns diesen Schritt vor und liefern das Bildmaterial nach, wenn uns ein Originalmuster des bestellten Leders vorliegt.

Eingefärbt mit austauschbarer Zunge

16. Juni 2009 von Oliver \ 11 Kommentare \

Wir sind gerade dabei, zusammen mit unserem Schuhmacher (den wir hoffentlich diese Woche noch mal vorstellen können) Materialien für unseren Sneaker auszuwählen. Die eingefärbten Skizzen geben schon mal einen ungefären farblichen Eindruck, auch wenn die Materialien nicht wirklich wiedergegeben werden können. Wir tendieren im Moment eher zur zweiten Variante.

Was man auch schon sehen kann: es wird eine austauschbare Zunge geben. Unsere Überlegungen dazu haben wir ja am Ende dieses Beitrags schon angedeutet: die Zunge des Schuhs ist verhältnismäßg günstig zu produzieren, leicht auszutauschen und gleichzeitig prägnant genug, um den Gesamteindruck des Schuhs wesentlich zu beeinflussen. So könnten z.B. auch größere, kleinere, dickere, dünnere oder einfach nur andersfarbige Zungen jederzeit nachbestellt werden.

Meinungen und Kritik gerne in die Kommentare!

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Interview im Blog der Karlshochschule

von Oliver \ 3 Kommentare \

Patrick Breitenbach hat mich gestern für einen spontanen Podcast der Karlshochschule Karlsruhe interviewt. Ihr könnt euch den Podcast bereits im Blog der Karlshochschule anhören oder hier direkt als mp3.

Wir bedanken uns recht herzlich für das Interview und die vorläufige eins von Patrick :-) Ich hoffe, unsere Dozenten lesen mit :-)

formsachen …

14. Juni 2009 von Oliver \ 5 Kommentare \

Hier nun endlich die vektorisierten Skizzen unseres Sneakers … zwar noch schwarz/weiß, aber ich denke man bekommt einen ganz guten Eindruck, wo es hin gehen soll.

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